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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Nr. DE-4520-302

Aktueller Hinweis:
Aufgrund technischer Umstellungen gibt es zurzeit unterschiedliche Datenstände in dem Standartdatenbogen und dem Sachdatendokument. Die aktuellen Informationen sind im Standarddatenbogen enthalten!

Gebietsname:

Iberg bei Welda

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

25 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Hoexter

Kurzcharakterisierung:

Ostexponierter Hangbereich des Ibergs suedwestlich von Warburg mit Orchideen-Buchenwald, in den vereinzelt Fichtenbeständen eingelagert sind. Am Waldrand befinden sich stellenweise Säume mit wärmeliebenden Tier- und Pflanzenarten. Im südlichen Teil des Gebietes liegt innerhalb eines Kiefernsukzessionswaldes ein gut ausgeprägter Kalk-Halbtrockenrasen mit einzelnen Wacholdern.

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Orchideenreicher Kalkmagerrasen in regionstypischer Ausprägung mit einer Vielzahl gefährdeter Arten (z.B. Orchis tridentata, O. militaris). Struktur- und artenreicher Orchideen-Buchenwald mit hoher biographischer Bedeutung (Vorkommen von verschiedenen Florenelementen). Aufgrund seiner Artenausstattung, die sowohl Florenelemente der südlich gelegenen hessischen Kalk-Buchenwälder als auch der Kalk-Buchenwälder zwischen Bad Driburg und der Weser enthält, stellt der Iberg zusammen mit dem Asseler Wald, dem Weldaer Berg und dem Mittelberg ein wichtiges Element für den Erhalt der biogeographisch bedeutsamen Kalk-Buchenwälder in Ostwestfalen dar.

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Umwandlung der Fichtenbestände in standortheimische Laubholzbestände; Erhöhung des Alt-/Totholzanteils; Rücknahme der Kiefernsukzessionsbestände zur Arrondierung des Magerrasens. Sicherstellung einer regelmäßigen Beweidung des Kalkmagerrasen. Der Magerrasen und die mageren Säume bilden zusammen mit den Kalkmagerrasen auf hessischem Gebiet ein Verbundsystem. Dieses System gilt es in Zukunft weiter zu optimieren.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen: