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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Inhalt:

Natura 2000-Nr. DE-4707-301

Gebietsname:

Rotthaeuser und Morper Bachtal

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

182 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Duesseldorf, Mettmann

Kurzcharakterisierung:

Das Morper Bachtal östlich von Düsseldorf-Gerresheim und das angrenzende Rotthäuser Bachtal stellen sich als vielfältig gegliederte Biotopkomplexe dar. In den Tälern sind Feuchtgrünländer, Röhrichte, Hochstaudenfluren, Seggenriede, naturnahe und intensiver genutzte Teiche sowie Bruchwälder als charakteristische Elemente eines Berglandbachtales anzutreffen. Die Hänge und Höhenrücken werden überwiegend von Buchenwäldern eingenommen.

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Neben Kleingewässern gibt es zahlreiche Teiche, von denen einige aufgelassen sind oder nur extensiv genutzt werden. Hier haben sich u.a. Schilf-Röhrichte sowie zeitweilig trockenfallende Schlammflächen mit Zweizahnfluren ausgebildet. In den Obstwiesen des Gebietes ist der bundesweit gefährdete Steinkauz beheimatet.
Die strukturreichen Bachtäler des Gebietes enthalten diverse Lebensräume, die typisch sind für Täler am Westrand des Bergischen Landes, wie hier im Bergisch-Sauerländischen Unterland. Die überwiegend naturnahen Bäche des Gebietes werden streckenweise von Schwarzerlen-Eschen-Auenwald begleitet, sonst z. B. von Ufer-Hochstaudenfluren. Diese Strukturen bieten dem Eisvogel einen geeigneten Lebensraum. Vor allem östlich und westlich des Rotthäuser Baches erstrecken sich auf den Höhenzügen ausgedehnte bodensaure Hainsimsen-Buchenwälder, denen z.T. stärker Stieleiche beigemischt ist. Altholz und abgestorbene Bäume bieten Arten wie dem Schwarzspecht Nahrungs- und Brutmöglichkeiten.

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Im Gebiet gilt es die strukturreichen Bachtäler mit ihren landschaftstypischen Lebensräumen zu erhalten, zu optimieren und teilweise auch wieder herzustellen (z.B. ausgebaute Bachabschnitte). Schutz und Erhaltung der großflächigen Buchenwälder durch naturnahe Waldbewirtschaftung. Für den landesweiten Biotopverbund hat das Gebiet als Bindeglied zwischen Lößlandschaft und Mittelgebirge Bedeutung innerhalb des Rheinterrassen-Korridors.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen:

Maßnahmenkonzept (MAKO):