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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Inhalt:

Natura 2000-Nr. DE-5214-308

Gebietsname:

Hickengrund / Wetterbachtal

Gesetzlicher Schutz:

Gebietstyp: B = FFH-Gebiet (GGB)

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

88 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Siegen-Wittgenstein

Kurzcharakterisierung:

Der Hickengrund stellt einen offenen Talbereich eines weiten Muldentales dar. Hier ist ein Mosaik aus Grünlandflächen meist magerer, feuchter bis nasser Wiesen und Weiden ausgeprägt, die ganz überwiegend extensiv genutzt werden. Die einzelnen Lebensraumtypen gehen oft fließend mit vielfältig ausgebildeten Kontaktzonen ineinander über. Der Bach wird von einem Uferhochstaudensaum begleitet, der sich bisweilen in die Grünlandbrachen hinein fortsetzt.

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Die hervorragende Ausstattung der Grünlandflächen mit individuuenreichen Beständen seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten machen den Hickengrund zu einem der wertvollsten feuchten Wiesengebiete Nordrhein-Westfalens. Es beherbergt die landesweit größte Brutpopulation des Braunkehlchens, das darüber hinaus hier die landesweit größte Siedlungsdichte erreicht. Die sehr gut ausgebildeten Uferhochstaudenfluren entlang des Wetterbachs erhöhen die strukturelle Vielfalt des Grünlandkomplexes. Das Gebiet ist in einem guten bis sehr guten Erhaltungszustand.

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Die Fortsetzung einer extensiven Grünlandbewirtschaftung zum Erhalt der vielfältigen Grünland-Lebensgemeinschaften ist vorrangiges Ziel im Hickengrund. Dabei ist ein deutlicher Schwerpunkt auf die Wiesennutzung zu legen. Der Hickengrund kann als Ausbreitungszentrum für Arten des extensiv genutzten, frischen bis nassen Grünlandes im Naturraum Dilltal gelten.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen:

Maßnahmenkonzept (MAKO):