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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Nr. DE-3517-301

Aktueller Hinweis:
Aufgrund technischer Umstellungen gibt es zurzeit unterschiedliche Datenstände in dem Standartdatenbogen und dem Sachdatendokument. Die aktuellen Informationen sind im Standarddatenbogen enthalten!

Gebietsname:

Schnakenpohl

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

6 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Minden-Luebbecke

Kurzcharakterisierung:

Gekennzeichnet ist das Gebiet durch einen natürlich entstandenen Weiher, in einer flachen Senke gelegen und ringsum von Wald und Feldgehölz umgeben. Das Gewässer befindet sich in einem sehr naturnahen Zustand mit oligo- bis mesotrophen Nährstoffverhältnissen. Ufer und flache Wasserbereiche sind mit Röhrichten, vor allem Seggenriedern größerer Ausdehnung bewachsen. Es schließen sich Moorgebüsche, Flächen mit Pfeifengras und Sumpfwald mit Birke an. Eingeschlossen wird der Komplex von einem Eichen-Birken-Kiefernwald und einem Streifen Laubmischwald mit Pappeln im Westen.

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Das Gebiet zeichnet sich durch das Vorkommen landesweit gefährdeter Pflanzenarten aus, z.B. durch das vom Aussterben bedrohte Sumpf-Johanniskraut (Hypericum elodes), dessen gut entwickelter Bestand aktuell (1999) festgestellt werden konnte.
Im Naturraum der Rahden-Diepenauer Geest einmaliger, in seiner Entstehung natürlich begründeter Weiher in einem Heidesandgebiet. Mit seinen Röhrichten und Seggenriedern im Verlandungsbereich sowie Gebüschen und Sumpfwald weist er sehr naturnahe Biotopstrukturen mit natürlichem Erscheinungsbild auf. Das Gebiet ist als verbliebener Teil ehemals hier weiter verbreiteter Heide- und Moorlebensräume von besonderer Bedeutung.

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Das Gebiet ist insbesondere in seiner aktuellen Ausprägung zu erhalten und zu schützen. Entwicklungsmaßnahmen sollten insbesondere auf den Schutz vor Eutrophierung abzielen, um das Gewässer in seinem typisch nährstoffarmen Zustand zu erhalten. Weiterhin ist auf eine Beschränkung von Freizeitaktivitäten zu achten. Der Komplex ist im Zusammenhang mit weiteren Moor-, Moorwald- und Heidegebieten des Naturraumes zu sehen (Oppenweher Moor, Weißes Moor), für die er ein wesentlicher Trittsteinbiotop darstellt.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen: