Titel:

Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


Logo:

Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


Suche:


Schriftmenü:

Schriftgrösse: ||

Inhalt:

Natura 2000-Nr. DE-3517-302

Aktueller Hinweis:
Aufgrund technischer Umstellungen gibt es zurzeit unterschiedliche Datenstände in dem Standartdatenbogen und dem Sachdatendokument. Die aktuellen Informationen sind im Standarddatenbogen enthalten!

Gebietsname:

Grosse Aue

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

231 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Minden-Luebbecke

Kurzcharakterisierung:

Die Große Aue ist ein Gewässerrenaturierungsprojekt des Landes NRW. Es handelt sich hier um einen ca. 12 km langen, in Nord-Süd-Richtung verlaufenden und bis zu 500m breiten Teilabschnitt dieser Renaturierungs-Flusslandschaft. Das Fließgewässer ist in seinem gesamten Verlauf begradigt. Im Rahmen der Renaturierung wurden in mehreren Abschnitten Maßnahmen zur naturnahen Umgestaltung durchgeführt. Im Bereich der Aue befinden sich größere Grünlandbereiche, Auenwaldrelikte und Feldgehölze, innerhalb der Renaturierungszonen vor allem auch Feuchtgrünland, Initialstadien der Auenwaldentwicklung sowie hochstaudenreiche Grünlandbereiche. Außerdem wurden hier zahlreiche, teils mit den Fliessgewässern verbundene kleinere und größere, naturnah ausgebildete Stillgewässer angelegt.

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Das Gebiet besitzt außerordentliche Bedeutung aufgrund seiner Fischfauna in dem Flusssystem. Darüberhinaus sind im Zuge durchgeführter Renaturierungsmaßnahmen im Gebiet weitere wertvolle Lebensräume mit feuchten Hochstaudensäumen und ersten Sukzessionsstadien von Auenwäldern längs der renaturierten Flussabschnitte entstanden.

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Wesentlich ist die Sicherung der wertvollen Fischarten im Gebiet, wozu bereits durchgeführte Renaturierungsmaßnahmen einen entscheidenden Beitrag geleistet haben. Zukünftig sollte die Renaturierung vorangetrieben werden, verstärkt sollten Maßnahmen zur Entwicklung auentypischer Strukturen, auch die Wiederherstellung von Auenwäldern in Teilbereichen angestrebt werden. Darüberhinaus sollten Maßnahmen zum Schutz vor übermäßiger Eutrophierung (Umwandlung von Acker in Extensivgrünland) getroffen werden.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen: