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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Nr. DE-4119-305

Aktueller Hinweis:
Aufgrund technischer Umstellungen gibt es zurzeit unterschiedliche Datenstände in dem Standartdatenbogen und dem Sachdatendokument. Die aktuellen Informationen sind im Standarddatenbogen enthalten!

Gebietsname:

Hohlsteinhoehle

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

0 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Lippe

Kurzcharakterisierung:

Es handelt sich um eine der bedeutsamsten Höhlen Ostwestfalens im Kluftsystem von Mergelkalken der Oberkreide (Turon, Lamarki-Schichten). Die im nordwestlichen Teil des Eggegebirges gelegene, 260 m lange Höhle besteht im Eingangsbereich aus einem vergitterten, um 4 m hohen und 0,5 bis 1,5 m breiten mit abfallendem, geröllbedecktem Boden. Nach einer Engstelle nach 30 m erweitert sich die Höhle in zwei Kammern. In hinteren und schwer zugänglichen Teilen sind Tropfsteinbildungen vorhanden.

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Die Hohlsteinhöhle gehört zu den bedeutendsten natürlichen Klufthöhlen im Weserbergland. Diese hervorragend erhaltene Höhle ist zudem aus faunistischer Sicht als die beste in Ostwestfalen einzustufen. Besonders bedeutsam ist die Hohlsteinhöhle als Quartier verschiedener Fledermausarten, die hier in größerer Zahl überwintern. Hervorzuheben ist insbesondere das regelmäßige Vorkommen des Großen Mausohres ( 1996/ 97 mind. 20 Tiere dieser Art, Mitte März 1998 wurden 86 Mausohren gezählt). Die Höhle wird offenbar schon seit langer Zeit von Fledermäusen aufgesucht, wie subfossile Knochenfunde im Höhlenlehm beweisen.

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Zum Schutz der als Naturdenkmal gesicherten Höhle sollte regelmäßig die Gitterabsicherung am Höhleneingang überprüft werden und die Abgeschiedenheit der Höhle bewahrt werden. Im nördlichen Eggegebirge ist die Hohlsteinhöhle zusammen mit den Gebieten Bielsteinhöhle mit Lukenloch und Silberortspalte Teil eines Schwerpunktes in Ostwestfalen zum Schutz bedeutender Höhlen und zugleich sehr wichtiger Winterquartiere für verschiedene Fledermausarten.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen: