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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Inhalt:

Natura 2000-Nr. DE-4216-301

Aktueller Hinweis:
Aufgrund technischer Umstellungen gibt es zurzeit unterschiedliche Datenstände in dem Standartdatenbogen und dem Sachdatendokument. Die aktuellen Informationen sind im Standarddatenbogen enthalten!

Gebietsname:

Margarethensee

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

19 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Soest

Kurzcharakterisierung:

Die nördlliche Teilfläche umfasst die südlichen Uferbereiche des Margarethensees, einer ehemaligen Sandabgrabung, die südliche Teilfläche einen mit Pferden beweideten Grünlandkomplex mit mehreren flachen Gräben (ehemalige Rieselwiesen).

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Neben Apium repens kommen im Gebiet zahlreiche weitere gefährdete Arten vor, die von den vorgeschlagenen Maßnahmen profitieren würden.
In den Teilflächen des Gebietes befinden sich zwei der insgesamt heute noch drei Vorkommen des Kriechenden Scheiberichs (Apium repens) in Nordrhein-Westfalen. Die Fundpunkte befinden sich im Uferbereich des Margarethensees sowie auf der Pferdeweide, die mehrere flache Gräben aufweist.

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Der Schutz der aktuell noch vorhandenen Restbestände von Apium repens und die Förderung dieser Art durch Schaffung geeigneter Standorte bzw. optimaler Wuchsbedingungen sind das vorrangige Ziel von Entwicklungsmaßnahmen im Gebiet. Für das ndl. Teilgebiet am Margarethensee sind die Schaffung von offenen Pionierstandorten, die Entbuschung, die Entfernung nicht standortgerechten Aufforstungen und der ufernah aufgeschütteten Sandwälle, die Verhinderung weiterer Wegebaumaßnahmen sowie die Besucherlenkung zu nennen. Im Bereich der Pferdeweide soll die Art durch Verbot der Düngung und extensive Beweidung der Flächen gefördert werden, ggf. Wiederaufnahme der historischen Rieselwiesen-Nutzung.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen: