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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Nr. DE-4313-301

Aktueller Hinweis:
Aufgrund technischer Umstellungen gibt es zurzeit unterschiedliche Datenstände in dem Standartdatenbogen und dem Sachdatendokument. Die aktuellen Informationen sind im Standarddatenbogen enthalten!

Gebietsname:

Geithe

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

118 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Hamm

Kurzcharakterisierung:

Großes Waldgebiet mit naturnahen, artenreichen Eichen-Hainbuchenwäldern auf staunassem Grund mit hohem Altholzbestand. Auf dem Bergrücken der Ostgeithe z.T. mit hallenartigem Charakter und buchenreicher Ausprägung. Der Wald weist viele, meist temporäre Tümpel (Bombentrichter) auf. Er besitzt eine artenreiche Kraut- und Strauchschicht sowie in weiten Teilen einen gut ausgebildeten Waldsaum.

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Die großflächigen Eichen-Hainbuchenwälder staufeuchter und zeitweise vernäßter Standorte zeichnen sich durch einen hohen Grad an Natürlichkeit aus. Die für die Gesellschaft typische Artenkombination ist in weiten Teilen gut ausgeprägt. Die hohe Strukturvielfalt sowie Alt- und Totholzbestände unterstreichen die hohe naturräumliche Repräsentativität für die Hellwegbörde. Die nördliche Lage im Naturraum läßt dem Gebiet eine wichtige Stellung hinsichtlich der Biotopvernetzung im Kontakt mit den Waldgebieten des südlichen Kernmünsterlandes zukommen. Den temporären Gewässern kommt eine besondere Bedeutung für den Amphibienschutz zu.

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Vordringliches Schutzziel ist die Erhaltung und Entwicklung naturnaher, altersheterogener Stieleichen-Hainbuchenwälder aus bodenständigen Baumarten sowie die Umwandlung gebiets- und standortfremder Forste. Ergänzende Maßnahmen sind der Schutz und die weitere Optimierung der Waldränder, eine naturnahe Bewirtschaftung sowie der Erhalt der zahlreichen Kleingewässer. Die weitreichend vorhandenen Entwässerungsgräben sollten zur Renaturierung eines natürlichen Grundwasserregimes eingedämmt werden.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen: