Titel:

Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


Logo:

Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


Suche:


Schriftmenü:

Schriftgrösse: ||

Inhalt:

Natura 2000-Nr. DE-4322-303

Aktueller Hinweis:
Aufgrund technischer Umstellungen gibt es zurzeit unterschiedliche Datenstände in dem Standartdatenbogen und dem Sachdatendokument. Die aktuellen Informationen sind im Standarddatenbogen enthalten!

Gebietsname:

Hannoversche Klippen

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

23 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Hoexter

Kurzcharakterisierung:

Die Hannoverschen Klippen bestehen aus mehreren südexponierten Buntsandsteinköpfen, welche die Buchenwälder des Weserhanges westlich von Bad Karlshafen überragen. Bei den Buchen-Eichen-Wäldern handelt es sich um ausgesprochen tot- und altholzreiche Bestände. Am Hangfuß sowie in Rinnenlage sind sie dem Galio odorati-Fagetum zuzuordnen. In enger Verzahnung damit finden sich bodensaure Buchen-Eichenwaldbereiche auf Buntsandsteinhangschutt. Obgleich die Vegetation der Felsköpfe arealbedingt nicht sehr artenreich ist, handelt es sich um einen für den Naturraum sehr bedeutsamen Lebensraum.

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Die südexponierten Sandsteinklippen stellen aufgrund ihrer Lage am Zufluß der Diemel in die Weser einen wichtigen Trittstein für die auf diesen Extremstandort spezialisierte Flora und Fauna dar. Der z.T. bodensaure Buchenwald des die Klippenköpfe umgebenden Hangbereiches wird anscheinend seit vielen Jahrzehnten nicht mehr genutzt und weist einen sehr hohen und damit überregional bedeutsamen Bestand an sehr alten und z.T. toten Buchen bzw. Eichen mit teils extremen Stammumfängen auf.

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Die naturnahen Waldbereiche der Hannoverschen Klippen sollten weiterhin der natürlichen Entwicklung überlassen werden. Naturfernere Bestände sollten durch naturgemäße Waldbewirtschaftung in strukturreiche bodenständige Wälder umgewandelt werden. Das dichte Wegenetz sollte reduziert, das Betreten der Felsköpfe auf ein verträgliches Maß gemindert werden.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen: