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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Nr. DE-4419-302

Aktueller Hinweis:
Aufgrund technischer Umstellungen gibt es zurzeit unterschiedliche Datenstände in dem Standartdatenbogen und dem Sachdatendokument. Die aktuellen Informationen sind im Standarddatenbogen enthalten!

Gebietsname:

Dahlberg

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

8 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Hochsauerlandkreis

Kurzcharakterisierung:

Das Gebiet befindet sich am südwestlich exponierten Steilhang des Dahlberges bei Westheim im Nordosten des Sauerlandes. Es zeichnet sich aus durch einen orchideenreichen Halbtrockenrasen, der in Huteschäferei extensiv beweidet wird. Der Triftrasenkomplex auf Kalkstein erhält durch einzelne Gehölzbestände, natürliche Felsbildungen und die unterschiedliche Beweidungsintensität eine außerordentliche Strukturvielfalt. Ein dichter Gehölzstreifen bildet an der Hangschulter eine Abgrenzung zu den landwirtschftlichen Flächen oberhalb des Steilhanges.

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Der Dahlberg ist mit seinem artenreichen Kalkhalbtrockenrasen ein bedeutsamer Lebensraum vieler seltener und gefährdeter Pflanzenarten. Besondere Bedeutung erhält das Gebiet durch seine arten- und individuenreiche Orchideenflora. Geobotanisch bedeutsam sind die individuenreichen Vorkommen des Dreizähnigen Knabenkrautes (RL 2), welches auf den Magerrasen der Region am Rande seines Areals anzutreffen ist. Mit seiner Flächengröße und seinem guten Erhaltungszustand ist der Dahlberg ein wichtiger Kalkmagerrasenbestand des Naturraumes.

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Die weitere extensive Nutzung des Halbtrockenrasens durch die kulturhistorische Nutzungsform der Hutebeweidung mit Schafen und Ziegen ist das wichtigste Ziel zum Schutz und zur nachhaltigen Sicherung des Gebietes. Hier ist insbesondere eine Anbindung weiterer teils kleinflächiger Magerrasen innerhalb der Region in das Beweidungskonzept anzustreben. Im Rahmen einer solchen für Halbtrockenrasen besonders wichtigen Biotopvernetzung stellt der Dahlberg eine Kernfläche dar, die mit ihren stabilen Populationen Ausgangspunkt für die Wiederbesiedlung vieler durch Nutzungsaufgabe bedrohter Flächen ist.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen: