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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Inhalt:

Natura 2000-Nr. DE-4517-304

Aktueller Hinweis:
Aufgrund technischer Umstellungen gibt es zurzeit unterschiedliche Datenstände in dem Standartdatenbogen und dem Sachdatendokument. Die aktuellen Informationen sind im Standarddatenbogen enthalten!

Gebietsname:

Aschenhuette

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

19 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Soest

Kurzcharakterisierung:

Totholzreicher Bruchwaldkomplex am westlichen Rand des Ringelsteiner Waldes. Auf staunassem Untergrund hat sich in einer Sattellage des Schiefer-Grauwacken-Grundgebirges ein Hangflachmoor entwickelt, auf dem ein Moorbirkenbruchwald stockt. Angrenzende Bereiche werden von Erlenbruch bzw. auf den weniger feuchten Standorten von Aufforstungen eingenommen.

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Der Moorbirkenbruch des NSG Aschenhütte stellt innerhalb des Ostsauerländischen Oberlandes ein besonders repräsentatives Naturelement dar. Besondere Bedeutung gewinnt der Bruchwaldkomplex durch seine Nähe zum angrenzenden Naturraum der Paderborner Hochfläche und zeichnet sich durch einen hohen Grad an Natürlichkeit aus. Dabei handelt es sich um einen sehr gut ausgebildeten Bestand, mit einer für die Gesellschaft typischen Artenkombination und einem sehr hohen Torfmoosanteil in der Krautschicht. Die Erweiterungsflächen tragen einen sehr gut entwickelten Erlenbruchwald bzw. Aufforstungen aus überwiegend standortgerechten Arten mit hohem Entwicklungspotential.

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Im Rahmen eines weitreichenden Biotopverbundes stellt dieser Waldkomplex ein Kernelement der Moorbirkenwälder des Naturraums dar. Der Schutz und die weitere Optimierung der vorhandenen Bestände sollte im Zentrum der Schutzbemühungen stehen. Weitere Maßnahmen sollten die Sicherung des Einzugsgebietes und des direkten Moorbereiches sein. Bestehende Anlagen zur Entwässerung des Gebietes sollen zurück gebaut werden. Nach Möglichkeit sollte eine den natürlichen Verhältnissen entsprechende Wiedervernässung eingeleitet werden. Gebietsfremde Gehölze sollten entfernt werden.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen: