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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Nr. DE-4613-301

Aktueller Hinweis:
Aufgrund technischer Umstellungen gibt es zurzeit unterschiedliche Datenstände in dem Standartdatenbogen und dem Sachdatendokument. Die aktuellen Informationen sind im Standarddatenbogen enthalten!

Gebietsname:

Hoennetal

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

146 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Maerkischer Kreis

Kurzcharakterisierung:

Im Märkischen Kreis liegt das Hönnetal, das sich durch ein vielfältiges Mosaik verschiedener bedeutender Lebensraumtypen wie Massenkalkklippen, Felsvegetation, Kalk-Pionierrasen, Schluchtwälder, Höhlen (mit bedeutenden Fledermaus-Vorkommen von z. T. beträchtlichen Ausmaßen) und naturnahe Buchenwälder auszeichnet. Die Hönne selbst zeichnet sich durch eine naturnahe Gewässermorphologie aus und fällt im Sommer häufig trocken. Beeinträchtigt wird das Gebiet vor allem durch eine stark befahrene Landstraße, eine Eisenbahnlinie (mit Dämmen, Brücken etc.) sowie durch mehrere Steinbrüche.

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Im Hönnetal wird eine für Mittelgebirge mit oberflächennah anstehenden Kalkgesteinen typische, aber in Nordrhein-Westfalen sehr seltene Biotoptypenvielfalt besonders gut repräsentiert. Insbesondere gut erhaltene Schluchtwälder (prioritärer LR), zahlreiche Felsen mit Kalkpionierrasen (prioritärer LR) , großflächige Waldmeisterbuchenwälder, aber auch kleinflächig vorkommende Kalkbuchenwälder sowie das Vorkommen von Fledermäusen belegen den besonderen Erhaltungswert dieser Landschaft. Mehrere höhlenbewohnende Arten (z.B. Höhlenassel und Flohkrebse). Mit ca. 110 Höhlen ist das Hönnetal das höhlenreichste Tal in NRW.

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Der Schutz der Kalkpionierrasen, Höhlen, Schluchtwälder, Steilfelsen und naturnahen Buchenwälder vor Beeinträchtigungen durch Steinbruchindustrie, intensive Forstwirtschaft und zu intensivem Erholungsverkehr steht im Vordergrund der Schutzbemühungen. Darüber hinaus sollte der Straßenverkehr deutlich verringert und das Kletterverbot kontrolliert werden.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen: