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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Nr. DE-4614-306

Aktueller Hinweis:
Aufgrund technischer Umstellungen gibt es zurzeit unterschiedliche Datenstände in dem Standartdatenbogen und dem Sachdatendokument. Die aktuellen Informationen sind im Standarddatenbogen enthalten!

Gebietsname:

Grosse Sunderner Hoehle

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

4 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Hochsauerlandkreis

Kurzcharakterisierung:

Die Höhle (250 m Ganglänge) liegt am südlichen Ortsrand von Sundern. Es handelt sich um eine der wenigen bedeutenden Höhlen im Unterkarbon, im Kohlenkalk (Hellefelder Kalk, Tournai und Vise). Sie besitzt ein verzweigtes, z.T. wasserführendes Röhrensystem, in ihrem westlichen Teil liegt die geräumige Eulenhalle. Die Höhle befindet sich im Bereich eines kleinen, im Osten steil abfallenden Bergrückens, der z.T. mit Kalk-Buchenwald bestockt ist. Vor allem im Steilabfall finden sich einzelne Felsrippen. Im Norden schliesst ein aufgelassener Steinbruch an, in dessen Steilwand einer von mehreren Höhleneingängen liegt. Das Gebiet ist als Naturschutzgebiet "Schatthangwald Röhre" gesichert.

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Es handelt sich um eine nur schwer zugängliche Höhle, die Lebensraum spezialisierter höhlenbewohnender Arten ist. Nachgewiesen wurde in neuerer Zeit der Höhlenkrebs Niphargus fontanus. Die Höhle war in früherer Zeit als Fledermauswinterquartier bekannt. Daten über das aktuelle Artenspektrum an Fledermäusen liegen nicht vor.

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Das Gebiet ist bereits als Naturschutzgebiet gesichert. Entwicklungen zur touristischen Nutzung der Höhle sollten unterbleiben. Die naturnahen Waldbereiche sind zu erhalten bei allenfalls einzelstammweiser Nutzung. Ehemalige, z.T. verbuschte Schlagflächen sind zu naturnahen Waldbeständen zu entwickeln. Es handelt sich bei dieser Höhle durch ihre zentrale Lage im Naturraum um einen regional sehr bedeutsamen, verbindenden Knotenpunkt im Netzwerk der Höhlen des Naturraums Bergisches Land / Sauerland.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen: