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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Nr. DE-4617-304

Aktueller Hinweis:
Aufgrund technischer Umstellungen gibt es zurzeit unterschiedliche Datenstände in dem Standartdatenbogen und dem Sachdatendokument. Die aktuellen Informationen sind im Standarddatenbogen enthalten!

Gebietsname:

Teichgrotte und Ponorhoehle am Kirchloh

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

0 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Hochsauerlandkreis

Kurzcharakterisierung:

Die beiden Höhlen liegen auf der Briloner Hochfläche im Nordosten des Hochsauerlandkreises. Sie befinden sich im Bereich des noch im Abbau befindlichen, ausgedehnten Kalksteinbruchs Kirchloh östlich von Brilon. Die Teichgrotte (Großhöhle von 539 m Ganglänge) liegt mitten im Steinbruch, ihr Eingang wurde 2002 durch Sprengungs- und Planierarbeiten verschüttet. Die Ponorhöhle (ca. 242 m Ganglänge) liegt am südlichen Rand des Steinbruchs in einem kleinen Kerbtälchen. Beide Höhlen enthalten Höhlengewässer (Fließgewässer, Stillwasserbereich, Grundwasser). Die Teichgrotte ist mit 82 m Höhendifferenz eine der tiefsten Höhlen der Briloner Hochfläche. Am Eingang der Ponorhöhle befindet sich eine Bachschwinde. Beide Höhlen gehören zu einem Höhlenystem.

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Es handelt sich um geowissenschaftlich und faunistisch bedeutsame Höhlen. Beide Höhlen sind Lebensraum grundwasser- und höhlenbewohnender Arten. In der Ponorhöhle wurden zudem mehrere überwinternde Fledermäuse festgestellt, darüber hinaus wandern auch Amphibien (Feuersalamander, Grasfrösche) zur Überwinterung ein. Das genaue Artenspektrum der Höhlenfauna wurde noch nicht ermittelt.

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Vorrangiges Ziel: Wiederherstellung eines naturnahen Zugangs zur Teichgrotte. Weitere Ziele: Erhalt der Höhlen, ihrer mikroklimatischen Verhältnisse und ihrer Fauna sowie der Schutz der Fledermäuse vor möglichen Störungen. Die Höhlen am Kirchloh sind ein bedeutsamer Baustein im verbindenden Netzwerk der Höhlen des nördlichen Sauerlandes.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen: