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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Nr. DE-4811-301

Aktueller Hinweis:
Aufgrund technischer Umstellungen gibt es zurzeit unterschiedliche Datenstände in dem Standartdatenbogen und dem Sachdatendokument. Die aktuellen Informationen sind im Standarddatenbogen enthalten!

Gebietsname:

Ehemaliger Truppenuebungsplatz Stilleking und Hemecketal

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

152 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Maerkischer Kreis

Kurzcharakterisierung:

Der ehemalige Truppenübungsplatz ist geprägt durch großflächige, hügelige Magergrünlandkomplexe mit verschiedenartigen, extensiv genutzten Grünlandtypen und Zwergstrauchheideflächen sowie Kleingewässer mit mittlerer Nährstoffversorgung. Die offenen Landschaftsteile werden durch schmale Gehölzstreifen gegliedert. Im Nordosten mäandriert die Hemecke unverbaut und ausgesprochen naturnah.

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Die Nutzung als Truppenübungsplatz förderte bzw. erhielt mehrere, im Naturraum Märkisches Oberland sehr selten gewordene Lebensräume u.a. größere Magergrünlandflächen. Besonders kennzeichnend für den Naturraum sind kleinere Buchenwälder und bachbegleitende Erlenwälder. Das ehemalige Militärgebiet bietet mehreren Tier- und Pflanzen, die in den FFH-Anhängen I, II und V genannt werden einen geeigneten Lebensraum (u.a. Groppe).

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Die Heide- und Magerrasenflächen sowie die Erlen-Eschenwälder sind besonders zu schützen und durch entsprechende Pflege- u. Bewirtschaftungsmaßnahmen zu optimieren (u.a. ausreichende Beweidung der Heiden, naturnahe Bewirtschaftung der Erlen-Eschen-Auenwälder). Darüber hinaus sind der Erhalt des strukturreichen Magergrünlandkomplexes und der darin eingebetteten Gewässer von großer Dringlichkeit. Zu den wichtigsten Entwicklungsmaßnahmen, welche den Bestand der Lebensräume gewährleisten, zählen der Erhalt von Althölzern, keine Aufforstung bzw. Umwandlung der Fichtenforste in Laubwald und extensive Beweidung von Grünland. Im Biotopverbund gelten die Flächen als unverzichtbarer Trittstein innerhalb des Ebbegebirge-Korridors.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen: