Titel:

Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


Logo:

Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


Suche:


Schriftmenü:

Schriftgrösse: ||

Inhalt:

Natura 2000-Nr. DE-4813-303

Aktueller Hinweis:
Aufgrund technischer Umstellungen gibt es zurzeit unterschiedliche Datenstände in dem Standartdatenbogen und dem Sachdatendokument. Die aktuellen Informationen sind im Standarddatenbogen enthalten!

Gebietsname:

Heinrich-Bernhardt Hoehle

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

0 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Maerkischer Kreis

Kurzcharakterisierung:

Die Höhle liegt auf der zentralsauerländischen Hochfläche von Plettenberg. Es handelt sich um eine Mittelhöhle (192 m) in Gesteinen des Mitteldevons (Hobräker Schichten). Die Hobräker Schichten (Tonsteine, Sandsteine) enthalten örtlich Kalklinsen. Die Höhle ist in einer solchen Kalklinse ausgebildet. Die Heinrich-Bernhard Höhle ist fast ständig wasserführend (Grund-, Tropf- und Sickerwasser). Ihr Hauptzugang ist weitgehend verbaut. Benachbart finden sich zwei weitere, natürliche Höhleneingänge. Die Höhleneingänge liegen in einem z.T. felsigen und von Erholungssuchenden frequentierten Buchen(misch)wald innerhalb einer ausgedehnten bergigen Waldregion mit von Bächen durchzogenen Laub- und Nadelwäldern.

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Die geowissenschaftlich bedeutsame Höhle ist Lebensraum spezialisierter grundwasser- und höhlenbewohnender Arten. Nachgewiesen ist in neuerer Zeit der Höhlenkrebs Niphargus fontanus. Auch überwinternde Fledermäuse wurden beobachtet, das Artensprektrum ist aber nicht bekannt.

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Vorrangige Maßnahmen sind der Erhalt der als Naturdenkmal ausgewiesenen Höhle und ihrer Fauna, eine tiergerechte und naturnahe Umgestaltung des Haupteingangs sowie der Schutz der Fledermäuse vor möglichen Störungen. Eine dauerhafte Sicherung der Höhle gegenüber touristischer Nutzung ist zu gewährleisten, Kontrolle der Sicherung in regelmäßigen Abständen. Der umgebende, z.T. felsenreiche Buchenwald sollte zur Vermeidung unerwünschter Trittschäden nicht mehr betreten werden. Es handelt sich bei dieser Höhle um einen regional sehr bedeutsamen Knotenpunkt im verbindenden Netzwerk der Höhlen Westfalens.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen: