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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Nr. DE-4816-303

Aktueller Hinweis:
Aufgrund technischer Umstellungen gibt es zurzeit unterschiedliche Datenstände in dem Standartdatenbogen und dem Sachdatendokument. Die aktuellen Informationen sind im Standarddatenbogen enthalten!

Gebietsname:

Kahler Asten

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

52 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Hochsauerlandkreis

Kurzcharakterisierung:

Das Gebiet umfasst eine Bergheide auf der 841 m hohen Kuppe des "Kahlen Asten", sowie eine sich anschließende, verbuschte Heidefläche am Nordhang. Die Bergheide wird neben dem Heidekraut hauptsächlich aus Beersträuchern wie Blaubeere und Heidelbeere gebildet. Birken, Vogelbeere, Weiden und Fichten sind als Einzelbäume oder Gebüschgruppen eingestreut. Infolge der vornehmlich westlichen Winde weisen die Fichten auf dem "Kahlen Asten" Fahnenwuchs auf. Am Nordosthang stockt in 800 m Höhe ein nicht forstlich genutzter Bärlapp-Buchenwald in der Zerfallsphase. Im Südwesten befindet sich die Lennequelle.

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Für den Naturraum Rothaargebirge ist die vollständige Ausstattung der Bergheiden des "Kahlen Astens" mit der typischen Artenkombination trockener Offenlandlebensräume geradezu massgebend. Aufgrund der Flächengrösse und des hervorragenden Erhaltungszustandes nimmt das Gebiet eine herausragende Stellung im Vergleich mit anderen Lebensräumen diesen Typs im Naturaum ein.

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Im Zusammenhang mit dem landesweiten Biotopverbundes sind die Bergheiden des "Kahlen Astens" als wichtiger Refugiallebensraum für Tier- und Pflanzenarten der Offenlandlebensräume anzusehen. Erhaltung und Förderung der typischen Heidebiozönose durch adequate Pflegemassnahmen haben im Gebiet absoluten vorrang.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen: