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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Inhalt:

Natura 2000-Nr. DE-4913-301

Aktueller Hinweis:
Aufgrund technischer Umstellungen gibt es zurzeit unterschiedliche Datenstände in dem Standartdatenbogen und dem Sachdatendokument. Die aktuellen Informationen sind im Standarddatenbogen enthalten!

Gebietsname:

Buchen- und Bruchwaelder bei Einsiedelei und Apollmicke

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

286 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Olpe

Kurzcharakterisierung:

Ausgedehnte Buchenwälder unterschiedlicher Altersstadien auf dem Höhenrücken zwischen dem Veischede- und dem Olpetal. Die Wälder werden von zahlreichen kleinen Quellbächen durchzogen, die teilweise von Erlen-Auenwäldern begleitet werden. Im NSG Einsiedelei findet sich ein großflächiger Quellbereich mit einem torfmoosreichen Erlen-Auenwald, der zum Birken-Moorwald vermittelt und sehr struktur- und artenreich ist. Ein weiterer, kleinerer Birken-Moorwald beherbergt ein größeres Königsfarn-Vorkommen.

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Das Gebiet stellt das größte zusammenhängende Buchenwald-Gebiet im mittleren und westlichen Sauerland dar. In einer ansonsten von ausgedehnten Fichtenforsten geprägten Landschaft entsprechen die Buchenwälder der potentiellen natürlichen Vegetation und sind Rückzugsraum für seltene und z.T. störungsempfindliche Waldvogelarten (z. B. Rauhfußkauz, Schwarzspecht, Waldschnepfe). Von besonderer Bedeutung sind auch die prioritären Birken-Moorwälder und Erlen-Auenwälder, die zahlreiche charakteristische, seltene und gefährdete Pflanzenarten aufweisen, u.a. das landesweit einzige rezente Vorkommen des Kleinen Zweiblatts im NSG Einsiedelei.

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Der Waldkomplex ist durch naturnahe Waldbewirtschaftung zu erhalten und zu optimieren. Dabei sollten insbesondere größere Altholzanteile erhalten bleiben. In den Moor- und Auenwäldern sollte auf eine Bewirtschaftung weiterhin verzichtet werden. Die eingeschlossenen Fichten- und Lärchenforst-Parzellen sollten nach und nach in bodenständige Laubwälder umgewandelt werden, insbesondere auf den feuchteren, quelligen Standorten. Als großer Laubwaldbereich inmitten ausgedehnter Fichtenforste stellt das Gebiet einen wichtigen Trittstein für den Biotopverbund zwischen den großen Buchenwaldgebieten des Rothaargebirges im Osten und jenen des Arnsberger Raumes und des Bergischen Landes im Westen dar.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen: