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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Nr. DE-4914-301

Aktueller Hinweis:
Aufgrund technischer Umstellungen gibt es zurzeit unterschiedliche Datenstände in dem Standartdatenbogen und dem Sachdatendokument. Die aktuellen Informationen sind im Standarddatenbogen enthalten!

Gebietsname:

Kraehenpfuhl

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

4 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Olpe

Kurzcharakterisierung:

Die beiden Teilflächen dieses Gebietes liegen auf dem Höhenzug zwischen Kirchhundem-Flape und -Albaum. Die nördliche Teilfläche besteht überwiegend aus einer Wacholderheide mit zahlreichen Einzelbäumen (v.a. Birken und Kiefern), die teils als trockene Bergheide, überwiegend aber als Pfeifengras-Feuchtheide ausgebildet ist. Kleinflächig finden sich darin auch Hoch- und Uebergangsmoore (von Torfmoosen dominiert, zwei Wollgras-Arten und die seltene Moosbeere). Am noerdlichen Rand stockt ein kleiner Birken-Moorwald mit viel Schwarzerle, am suedlichen Rand ein pfeifengrasreicher Birkenwald mit einzelnen Wacholdern. Das suedliche Teilgebiet besteht aus einem bachbegleitenden, quellig vernaessten, torfmoosreichen Erlenbruchwald mit einer ueppigen und artenreichen Krautschicht. Randlich ist kleinflaechig ein Birken-Moorwald entwickelt.

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Das NSG "Krähenpfuhl" weist eine der bedeutendsten Wacholderheiden des Naturraums Bergisches Land/Sauerland auf, besonders hinsichtlich der zahlreichen gutwüchsigen Wacholderbüsche sowie der typischen, artenreichen Ausprägung der Heidevegetation. Dies gilt sowohl für die trockene Bergheide als auch für die Moorbereiche, wo neben zwei Wollgras-Arten und der Moosbeere auch zahlreiche seltene und gefährdete Torfmoos-Arten vorkommen. Auch die Birken-Moorwälder und der bachbegleitende torfmooosreiche Erlen-Bruchwald sind hervorragend strukturiert und ebenfalls reich an seltenen und gefährdeten Arten.

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Vorrangig ist die Erhaltung und Entwicklung der Wacholderheide und der darin befindlichen Moorbereiche durch eine effiziente Verhinderung einer stärkeren Verbuschung mit Faulbaum und Birken, möglichst durch Schafbeweidung. Die Moor- und Bruchwälder sollten weiterhin nicht bewirtschaftet werden, um den Reichtum an Totholz und anderen Strukturen zu erhalten.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen: