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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Inhalt:

Natura 2000-Nr. DE-4914-302

Aktueller Hinweis:
Aufgrund technischer Umstellungen gibt es zurzeit unterschiedliche Datenstände in dem Standartdatenbogen und dem Sachdatendokument. Die aktuellen Informationen sind im Standarddatenbogen enthalten!

Gebietsname:

Dollenbruch, Sellenbruch und Silberbachoberlauf

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

41 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Olpe, Siegen-Wittgenstein

Kurzcharakterisierung:

Das Gebiet liegt an der Nordabdachung des Rothaargebirges südlich von Silberg und Brachthausen. Die westliche Teilfläche, das NSG Sellenbruch, ist ein größerer Birken-Moorwald mit großen Königsfarn-Beständen. Die östliche Teilfläche ist das obere Tal des Silberbachs und seiner Quellbäche, die auf längeren Abschnitten sehr naturnah mäandrieren und von torfmoosreichen Erlen-Auenwäldern begleitet werden, mit Teilgebieten des NSG Dollenbruch. Im Nebental des Elbersiepen findet sich ein Komplex aus Birken-Moorwäldern, Erlen-Auenwäldern, Pfeifengraswiesen, Berg-Mähwiesen, Borstgrasrasen und Naß- und Feuchtgrünland.

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Von besonderer Bedeutung sind die prioritären Birken-Moorwälder und Erlen-Auenwälder, die im Gebiet sehr struktur- und artenreich ausgebildet sind. Hervorzuheben sind weiterhin die Pfeifengraswiesen, die im Naturraum Bergisches Land / Sauerland extrem selten sind. Der insgesamt sehr vielfältige Komplex aus den verschiedensten Biotopen und Pflanzengesellschaften bietet einer großen Zahl seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Das Königsfarn-Vorkommen im NSG Sellenbruch gilt als das größte der Naturräumlichen Haupteinheit D38.

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Die Waldgesellschaften sollten zu ihrer Erhaltung und Optimierung weiterhin nicht forstlich bewirtschaftet werden. Stellenweise sollten alte Entwässerungsgräben geschlossen werden. Die Bachauen sind abschnittsweise großzügig von Fichten freizustellen, um den Biotopverbund zwischen den einzelnen Teilflächen zu verbessern. Der Grünland-Komplex am Elbersiepen mit Pfeifengras-Wiesen, Borstgras-Rasen, Berg-Mähwiesen und Naß- und Feuchtgrünland sollte extensiv bewirtschaftet werden, um einer Verbrachung entgegenzuwirken.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen: