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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Nr. DE-4914-305

Aktueller Hinweis:
Aufgrund technischer Umstellungen gibt es zurzeit unterschiedliche Datenstände in dem Standartdatenbogen und dem Sachdatendokument. Die aktuellen Informationen sind im Standarddatenbogen enthalten!

Gebietsname:

Albaumer Klippen

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

13 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Olpe

Kurzcharakterisierung:

Das NSG Albaumer Klippen wird von einer etwa 750 m langen Felsrippe aus Keratophyrfelsen gepraegt. Die Klippen ziehen sich senkrecht zu den Hoehenlinien ueber die gesamte Bergflanke. Auf der Suedseite sind den Klippen bis zu 50 m breite Blockfelder vorgelagert, einzelne Felsbloecke reichen bis in die angrenzenden Waldbestände hinein. Die Klippen sind mit einem ueberwiegend aus Hängebirken und Traubeneichen aufgebauten Krueppelwald bestanden, vereinzelt sind ältere Buchen eingesprengt. Die Klippen beherbergen neben dem Nordischen Streifenfarn nach Koppe (1974) eine bemerkenswerte Flechten- und Moosvegetation.

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Die Albaumer Klippen zählen zu den bedeutendsten und größten Silikatfelsen des Naturraums Bergisches Land/Sauerland. Zahlreiche Felsen ragen über die Kronen des umgebenden Schlucht- und Hangmischwaldes hinaus und bieten daher auch lichtbedürftigen Pflanzen wie dem Nordischen Streifenfarn und besonders auch Moosen und Flechten Lebensraum.

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Wesentliches Schutz- und Entwicklungsziel ist die Erhaltung der Felsklippen, insbesondere auch offener und besonnter Felsen mit ihrer typischen Vegetation. Der umgebende Hangmischwald auf Blockschutt sollte weiterhin nicht bewirtschaftet werden, um den Reichtum an Totholz und anderen Strukturen zu erhalten. Lediglich bei stärkerem Aufkommen der stark schattenden Rotbuche sollten einzelne Bäume entnommen werden.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen: