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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Inhalt:

Natura 2000-Nr. DE-5009-302

Aktueller Hinweis:
Aufgrund technischer Umstellungen gibt es zurzeit unterschiedliche Datenstände in dem Standartdatenbogen und dem Sachdatendokument. Die aktuellen Informationen sind im Standarddatenbogen enthalten!

Gebietsname:

Tongrube / Steinbruch Oberauel

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

9 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Rheinisch-Bergischer Kreis

Kurzcharakterisierung:

Der Steinbruch Oberauel befindet sich in Overrath-Untereschbach und ist ein ehemaliges Ziegeleigelände, in dem bis in die 50er Jahre Grauwacken und Ton abgebaut wurden. Heute steht das Gebiet unter Denkmalschutz und befindet sich im Besitz einer Erbengemeinschaft, welche 1981 dem Rheinisch-Bergischen Naturschutzverein die Betreuung anvertraut hat. Die Erdaufschlüsse, welche terrassenförmig zueinander liegen sind von einem Laubwald umgeben. Die beiden Abgrabungsebenen selbst sind durch einen ca. 150 Meter breiten Laubwaldstreifen voneinander getrennt. Dieser stark geneigte Bereich zwischen den beiden Ebenen wird von ehemaligen Betriebswegen voneinander durchzogen. Durch zahlreiche naturschutzorientierte Pflegemaßnahmen, die seit der Aufgabe der Abbautätigkeit durchgeführt wurden, kamen den Land-und Wasserlebensräume der dort seit langen lebenden autochthonen (Artname verdeckt)-Population zugute. Im letzten Untersuchungsjahr 1994 wurden dort 130 Unken nachgewiesen.

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

  • Amphibium (Artname verdeckt)

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Für die rheinischen (Artname verdeckt) ist die Tongrube / Steinbruch Oberauel ein sehr wichtiges Areal. Neben der kopf - und reproduktionsstarken (Artname verdeckt)population kommen hier auch noch die Geburtshelferkröte, Erdkröte, Wasserfrösche, Feuersalamander, Berg- und Teichmolche vor.

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Vordringliches Ziel in diesem Gebiet ist der Erhalt einer stabilen (Artname verdeckt)-Population über ein abgestimmtes Pflegekonzept. Dazu sind zunächst die vorhandenen Land- und Laichhabitate zu erhalten und zu fördern.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen: