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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Nr. DE-5116-306

Aktueller Hinweis:
Aufgrund technischer Umstellungen gibt es zurzeit unterschiedliche Datenstände in dem Standartdatenbogen und dem Sachdatendokument. Die aktuellen Informationen sind im Standarddatenbogen enthalten!

Gebietsname:

Muehlhelle, Eichert und Ziegenrain bei Fischelbach

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

0 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Siegen-Wittgenstein

Kurzcharakterisierung:

Die drei Fledermausstollen liegen verstreut um die Ortschaft Fischelbach in den bewaldeten Talhängen zum Fischelbach unmittelbar an der Südwestgrenze des Kreises Siegen-Wittgenstein zu Hessen. Die Region ist durch ausgedehnte Wälder geprägt. Alle drei Stollen sind ehemalige Erzbergwerke: Im Bergwerksstollen Mühlhelle (ca. 560 m lang) wurde Kupfer gefördert, die Grube Eichert (ca. 55 m Länge) diente zum Bleiabbau und auch in dem über 185 m langen Stollen Ziegenrain wurde Erzabbau betrieben. Die Stolleneingänge sind tiergerecht vergittert, der Eingang zur Mühlhelle ist mit einem Betonrohr ausgekleidet.

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Die aufgelassenen Bergwerksstollen werden z.T. schon seit vielen Jahren von Fledermäusen als Winterquartier genutzt. Bisher wurden 5 Arten nachgewiesen. Von besonderer Bedeutung ist das regelmäßige Vorkommen des Großen Mausohrs, dessen Anzahl in jüngerer Zeit zugenommen hat: in allen 3 Quartieren zusammen wurden im Winter 1998/99 24 Tiere dieser Art gezählt. Die Bedeutung des Quartierkomplexes für den Fledermausschutz ist im landesweiten Vergleich als sehr hoch zu bewerten.

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Vorrangige Maßnahmen sind der Erhalt der Bergwerksstollen und die in ihnen herrschenden mikroklimatischen Verhältnisse sowie weiterhin der Schutz der Fledermäuse vor möglichen Störungen. Alle 3 Quartiere sind mit Fledermausgittern gesichert. Der verrohrte Eingangsbereich der Mühlhelle sollte naturnah umgestaltet werden. Der Quartierkomplex ist ein unverzichtbarer Baustein im Netz der unterirdischen Fledermauswinterquartiere Westfalens.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen: