Titel:

Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


Logo:

Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


Suche:


Schriftmenü:

Schriftgrösse: ||

Inhalt:

Natura 2000-Nr. DE-5203-302

Aktueller Hinweis:
Aufgrund technischer Umstellungen gibt es zurzeit unterschiedliche Datenstände in dem Standartdatenbogen und dem Sachdatendokument. Die aktuellen Informationen sind im Standarddatenbogen enthalten!

Gebietsname:

Werther Heide, Napoleonsweg

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

17 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Aachen

Kurzcharakterisierung:

Das aus zwei nahegelegenen Teilflächen bestehende, östlich Stolberg gelegene, Gebiet weist Schwermetallrasen auf angeschüttetem Material in einem ehemaligen Kalksteinbruch sowie auf einem primären Heidestandort auf. Beide Flächen sind mit Feldgehölzen unterschiedlicher Zusammensetzung und unterschiedlichen Alters umgeben, die teilweise eine Pufferzone zur landwirtschaftlich und freizeitbezogenen Nutzung der Umgebung darstellen.

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Im Gebiet Werther Heide, Napoleonsweg befinden sich hervorragend ausgebildete Schwermetallrasen und -heiden (6130), die sowohl die natürlichen als auch die anthropogen bedingten Schwermetall-Standorte im Naturraum trefflich repräsentieren und die artenreichsten Vorkommen ganz Deutschlands darstellen. Es sind bedeutende Refugialbiotope für die endemischen Galmei-Florenelemente im Raum Aachen - Stolberg mit dem Gelben Galmeiveilchen, der Galmei Grasnelke und dem Galmei-Hellerkraut sowie weiteren Halbtrockenrasenpflanzen.

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Erhaltung und Optimierung dieser für Deutschland und Europa bedeutenden artenreichen Schwermetallrasen und -heiden sowie naturnahe Entwicklung der Feldgehölze als Pufferzonen. Es sind wertvolle Kernflächen mit typischem Arteninventar innerhalb des Trockenbiotop-Verbundsystems östlich Stolberg. Sie tragen zur Neu- und Wiederbesiedlung anderer Standorte im Raum Aachen - Stolberg sowie zum genetischen Austausch zwischen den vorhandenen Flächen bei. Sie sind so von wesentlicher Bedeutung für den lokalen wie auch den regionalen Biotopverbund. Die Schwermetallrasen sind ggf. von aufkommendem Gehölzaufwuchs freizuhalten, Nadelgehölze in Laubholzbestände umzuwandeln. Der Verbund mit nahegelegenen Trittsteinen ist durch eine Extensivierung der Landnutzung zu fördern.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen: