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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Nr. DE-5203-305

Aktueller Hinweis:
Aufgrund technischer Umstellungen gibt es zurzeit unterschiedliche Datenstände in dem Standartdatenbogen und dem Sachdatendokument. Die aktuellen Informationen sind im Standarddatenbogen enthalten!

Gebietsname:

Baerenstein

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

27 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Aachen

Kurzcharakterisierung:

Es handelt sich beim Gebiet Bärenstein um ein ehemaliges, zum Teil mit schwermetallhaltigem Material verfülltes Kalksteinbruchgelände mit typischen Schwermetallrasen und -heiden sowie Gehölzbeständen. Es gehört zu einer Reihe vergleichbarer, eng benachbarter Naturschutzgebiete am Stadtrand östlich von Stolberg, die aufgrund ihrer vielfältigen Gesteins- und Vegetationsstrukturen eine außerordentlich vielfältige Flora und Fauna aufweisen.

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Das Gebiet weist die für Deutschland einzigartigen, hervorragend ausgebildeten Schwermetallrasen und -heiden auf, die die Schwermetall-Standorte im Naturraum bestens repräsentieren. Es sind bedeutende Refugialbiotope für die endemischen Galmei-Florenelemente im Raum Aachen-Stolberg. Hierzu zählen das Gelbe Galmeiveilchen, das Galmei-Täschelkraut sowie die Galmei-Grasnelke. Charakteristisch sind auch zahlreiche wärmeliebende Tierarten.

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Das Gebiet Bärenstein stellt einen Trittstein im Trockenbiotopverbundsystem östlich von Stolberg dar und ist von landesweiter Bedeutung. Im Vordergrund steht die Erhaltung dieser für Deutschland und Europa bedeutenden artenreichen Schwermetallrasen und -heiden. Sie tragen zur Neu- und Wiederbesiedlung anderer Standorte im Raum Aachen-Stolberg sowie zum genetischen Austausch zwischen den vorhandenen Flächen bei. Sie sind so von wesentlicher Bedeutung für den lokalen wie auch den regionalen Biotopverbund. Zu diesem Zweck sind die Schwermetallrasen bei Einsetzen von Verbuschungstendenzen offenzuhalten. Die Verbundsituation zwischen den einzelnen Trittsteinen des Gesamtsystems ist zu verbessern.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen: