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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Inhalt:

Natura 2000-Nr. DE-5403-303

Aktueller Hinweis:
Aufgrund technischer Umstellungen gibt es zurzeit unterschiedliche Datenstände in dem Standartdatenbogen und dem Sachdatendokument. Die aktuellen Informationen sind im Standarddatenbogen enthalten!

Gebietsname:

Felsen am Unterlauf des Perlenbaches

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

33 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Aachen

Kurzcharakterisierung:

Die beiden Abschnitte des Perlenbaches ober- und unterhalb der Perlenbachtalsperre südlich Monschau bilden die Anbindung des Perlenbachquellgebietes an die Rur. Das Bachbett ist steinig-felsig und enthält stellenweise einige zum Teil riesige Blöcke. An Gleithängen haben sich Schotterbänke mit typischer Vegetation einjähriger Uferfluren ausgebildet. Die steileren Uferpartien sind überwiegend mit mittelaltem Erlenauwald bestockt. Die Aue ist vor allem unterhalb der Talsperre bereichsweise aufgeweitet. In den Aufweitungen befinden sich meist Feuchtgrünlandbrachen. Zum Gebiet gehören auch die östlichen Talhänge mit einigen Felskulissen, die überwiegend von mittelalten Fichtenforsten umgeben sind.

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Für den Naturraum Rur-Eifel sind diese beiden Abschnitte des Perlenbaches mit den imposanten Felskulissen beispielhaft. Durch den sehr guten Erhaltungszustand des Bachlaufes, der Uferhochstaudenfluren, der prioritären Auwälder und der Felsen mit dem typischen Arteninventar hat das Gebiet eine hohe ökologische Bedeutung . Diese wird durch das Vorkommen von gefährdeten und seltenen Pflanzenarten bestärkt. Besonders hervorzuheben ist das Vorkommen des Dünn- bzw. Borstenfarnes (Trichomanes speciosum). Die Felskulisse Engelsley ist einer der wenigen Fundorte in Nordrhein-Westfalen.

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Die wichtigsten Entwicklungsziele sind die Erhaltung der Bachaue und der Felskulissen mit dem international und national bedeutenden Pflanzenvorkommen. Weitere Entwicklungsziele sind die Umwandlung der Fichtenforste in bodenständigen Laubwald und die Lenkung der Freizeit- und Erholungsaktivitäten. Der Perlenbach ist als Nebenbach der Gebirgsrur Bestandteil des landesweit bedeutsamen Rur-Verbundkorridors. Dieser verbindet das Hohe Venn Belgiens über die Eifel und das Niederrheinische Tiefland bis zur Maas in den Niederlanden.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen: