Titel:

Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


Logo:

Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


Suche:


Schriftmenü:

Schriftgrösse: ||

Inhalt:

Natura 2000-Nr. DE-5405-307

Gebietsname:

Kartsteinhoehlen mit Kakushoehle

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

5 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Euskirchen

Kurzcharakterisierung:

Es handelt sich um ein Ensemble aus mehreren kleineren Felsdächern (Höhle beim Trittwinkel und Kartsteinabri 1, Ganglänge jeweils 7 m) sowie die eigentliche Kartsteinhöhle (auch als Kakushöhle bekannt, Ganglänge 80 m) und die weiter oberhalb im Felsen gelegene Höhle am Dreschhäuschen (Ganglänge 27,7 m). Alle Höhlen liegen unmittelbar benachbart in einem freistehenden Travertin(Kalktuff)felsen bei Mechernich-Dreimühlen.

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Die Kartsteinhöhle (Kakushöhle) gehört zu den größten natürlichen Höhlen im nordrhein-westfälischen Teil der Eifel. Sie ist ebenso wie die Höhle am Dreschhäuschen von kulturhistorischer Bedeutung. Alle Höhlen dienen sieben Fledermausarten als Winterquartier (Vorhandensein einer Vielzahl von Spalten usw.) Bemerkenswert ist, dass oft mehrere Exemplare der gleichen Art vorkommen (z. B. mindestens 50 gleichzeitig in einer Felsspalte überwinternde Zwergfledermäuse). Weitere Höhlentiere, wie Asseln und Spinnen, wurden nachgewiesen. Aus naturschutzfachlicher Sicht sind die Höhlen als Vorkommen mit sehr guter Ausprägung und guter Repräsentanz im Naturraum einzustufen.

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Der Höhlenkomplex hat herausragende Bedeutung für Fledermäuse. Vorrangiges Schutzziel ist der Erhalt der Höhlen in ihrem jetzigen Zustand und die Gewährleistung der Ungestörtheit der Fledermäuse im Winter. Die beiden kleineren Felsdächer sind noch in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten und unterliegen keinen unmittelbaren Gefährdungen. In den beiden größeren Höhlen, die die Masse der Fledermausnachweise enthalten, wurden wegen Einsturzgefahr erhebliche felssichernde Maßnahmen (Betonstützen und -wände, Felsanker) eingebracht. Der ursprüngliche Zustand kann nicht wiederhergestellt werden. Beide Höhlen sind frei zugänglich. Ein Teil der Kartsteinhöhle wurde jedoch durch ein massives Gitter abgesperrt, um diesen Bereich als ungestörtes Fledermauswinterquartier zu sichern.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen:

Maßnahmenkonzept (MAKO):