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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Nr. DE-4817-302

Aktueller Hinweis:
Aufgrund technischer Umstellungen gibt es zurzeit unterschiedliche Datenstände in dem Standartdatenbogen und dem Sachdatendokument. Die aktuellen Informationen sind im Standarddatenbogen enthalten!

Gebietsname:

Schluchtwald Angstbecke und Guemminghauser Mark

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

245 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Hochsauerlandkreis

Kurzcharakterisierung:

Das Gebiet mit montaner Prägung südlich von Winterberg in enger Nachbarschaft zum Kahlen Asten umfaßt ein Mosaik unterschiedlicher Lebensräume. Neben naturnahen Mittelgebirgsbächen, Hainsimsen-Buchenbeständen Schlucht- und Feuchtwäldern sind extensiv genutzte Grünlandflächen ausgebildet. Auf den Kuppen und Hängen stocken vornehmlich Buchenwälder und vereinzelt Fichtenwälder. Im Hangbreich des tief eingeschnittenen Kerbtals des Angstbecke-Baches wächst ein strukturreicher Schluchtwald. Im nördlichen Teil erstrecken sich entlang des Sonnenborn-Bachtales extensiv bis ungenutzte feuchtnasse Grünlandflächen. Kleinere Quellbäche entwässern in nordöstlicher Richtung in den Sonnenborn-Bach. Stellenweise treten offene Felsbereiche auf.

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Die strukturreichen montanen Buchenwälder und Schluchtwälder sowie Grünlandflächen sind in ihrer Ausprägung und ihrer Artenvielfalt beispielhaft für den Naturraum Rothaargebirge. Das Gebiet gehört zu den Kernflächen im Naturpark Rothaargebirge und hat landesweite Bedeutung für das Mittelgebirgsbiotopnetz sowie für den Rothaar-Westerwald-Korridor in der wertvollen Naturlandschaft "Kamm des Rothaargebirges und Medebacher Bucht".

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Der Erhalt und die Entwicklung dieses reich strukturierten montanen Lebensraumes erfordert eine naturnahe Waldbewirtschaftung bei einer Förderung des Tot- und Altholzanteils. Die Schluchtwälder sollten einer ungestörten Entwicklung überlassen werden. Zudem sollten bestehende großflächige Fichtenforste in autochthone Edelholzbestände umgewandelt werden. Die Grünlandflächen sind weiter zu extensivieren.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen: